Wie wichtig ist es, Obst, Beeren und Gemüse in Bio-Qualität zu kaufen?

Wir möchten natürlich keine Pestizide, Herbizide und so weiter auf unserer Nahrung haben, daher ist es ohne Frage wichtig, dass unsere Nahrung biologisch ist. Aber was, wenn man sich keine biologischen Lebensmittel leisten kann? In diesem Fall kann man auch konventionelle Ware kaufen. Dabei gibt es einige Dinge, die sicherer sind als andere: Folgende Obst-, Beeren- und Gemüsesorten kann man, wenn es nicht anders möglich ist, auch konventionell kaufen: Avocados, Bananen, Grapefruits, Kirschen, Mandarinen, Mangos, Melonen, Orangen, Papayas, auch Blaubeeren, da sie nicht auf dieselbe Weise wie andere Beeren absorbieren, und Süßkartoffeln. Stangensellerie ist ein Grenzfall, aber er geht immer noch eher als konventionelles Produkt, als zum Beispiel Blattgemüse. Wenn man Obst von Bäumen gespritzt kaufen muss, sollte man es schälen. Natürlich befinden sich die Spritzmittel auch in der Frucht selbst, doch wenn man keine Möglichkeit hat Obst aus biologischem Anbau zu bekommen, dann sollte man es schälen. Folgende Obst-, Beeren- und Gemüsesorten sollte man nach Möglichkeit immer in Bio-Qualität kaufen: Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Weintrauben, Salate, Spinat, grüne Blattgemüse und Kartoffeln. Von diesen Produkten bekommt man auch beim Waschen die Pestizide nicht wirklich gut herunter. Dabei ist zu beachten, dass Bioprodukte, die nicht von kleinen Bauern, sondern aus großen Betrieben kommen, oft eine Art Wachs auf der Schale haben. Auf diesem Wachs befindet sich Glutamat. Das ist zum Beispiel bei Äpfeln, Tomaten und Gurken oft der Fall. Diese Lebensmittel sollten man daher sehr gut waschen, am besten mit einem biologischem Spülmittel ohne Duftstoffe. Konventionelle Erbsen aus dem Ausland sind mit großer Wahrscheinlichkeit genmanipuliert, daher sollten Erbsen zur Sicherheit immer in Bio-Qualität gekauft werden. Leider wird auch bei vielen anderen konventionellen Gemüsesorten mit Genmanipulation begonnen, zum Beispiel bei einigen Kartoffelarten, bei Brokkoli und bei Blumenkohl.
Quellen: https://www.medicalmedium.com/healingpath (Englische Audioaufnahme) https://medicalmedium.com